Ein-Euro-Jobber kaufen keine Autos

Von Noras Herrchen

Und gleich die Nummer zwei aus der Serie hinterher:

(Nachtrag vom 11.8.: Ich habe die alte Version durch eine neue ersetzt.)

Ein-Euro-Jobber kaufen keine Autos
Original-Hintergrundbild: Bleuchoi

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Wer Wirtschaftsexperten nachmacht oder verfälscht…

Von Noras Herrchen

(Nachtrag vom 11.8.: Ich habe die alte Version durch eine neue ersetzt.)

Ich habe ein neues Plakat, heute mit einem inhaltlichen Hauptthema – Bankenkrise. Gekaufte bzw. verblödete Experten sowie die Presse bekommen ebenfalls ihren Auftritt und erhalten sogar eine Art „Qualitätssiegel“: Für die Presse enthält das Plakat die Erinnerung „Wer Wirtschaftsexperten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte Wirtschaftsexperten in Umlauf bringt, ist kein Journalist“. Die Experten selbst werden mit folgendem Warnhinweis bedacht: „Gekaufte Experten fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.“

Geld drucken
Original-Hintergrundbild: chrischapman

Wie immer freue ich mich über Anmerkungen und Vorschläge. Das Plakat darf und soll zu nicht kommerziellen Zwecken im Internet übernommen oder per E-Mail verschickt werden. Die Originalgröße ist DIN A4, bis zu dieser Größe kann es ohne weitere Bearbeitung auch gedruckt werden.

Oskar Reloaded – Ein Gedankenexperiment

Nähern wir uns unserem Thema „Gegenmeinungsmache“ nun von einer anderen Seite. Der Herr Lafontaine ist also vor zehn Jahren von all seinen politischen Ämtern zurückgetreten, Sie werden flüchtig davon gehört haben. Und jetzt jagen sie ihn, und er läuft, geht doppelte Wege, um an ihnen vorbei irgendwie seine Inhalte unterzubringen.

Ist das eigentlich wirklich nötig? Versuchen wir doch einmal, die Fakten etwas anders im Raum zu verteilen als gewohnt und die Geschichte des Rücktritts neu zu erzählen. Darf ich vorstellen: Oskar Lafontaine, der verantwortungsbewusste, vorausschauende Politiker, für den Anstand wichtiger ist als Ämter.

Lafontaine-Rücktritt-Wahlbetrug

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Lafontaine beleidigt Rita Kimmkorn

Einen Vorteil hat es ja wenigstens, dass die Meinungsmache in den Medien mittlerweile derart absurd auf die Spitze getrieben wird: Es ist einfacher geworden, die Funktionsprinzipien anschaulich darzustellen. Und fast wie bestellt flattert mir soeben exklusiv folgende Eilmeldung ins Haus:

Lafontaine beleidigt Rita Kimmkorn

Ein wahrhaft beschämender Vorfall. Die arme Frau. Die Solidarität der Demokraten gebietet, dass wir den Text des Artikels nachfolgend ungekürzt dokumentieren. Die ARD hat für morgen eine ganztägige Brennpunkt-Sondersendung angekündigt. Bitte scheuen Sie sich nicht, die Menschen in Ihrer Umgebung auf diese Ungeheuerlichkeit aufmerksam zu machen. Zeigen Sie Gesicht! Weiterlesen

Albrecht Müller ist schuld

Guten Tag!

Schuld an diesem Blog, noch ohne es zu wissen, ist Albrecht Müller von den Nachdenkseiten. Kurz nacheinander las ich seinen Beitrag Doppelte Asymmetrie – Warum wehren sich die Linken nicht? und die Beschreibung zu seinem Buch „Willy wählen ’72. Siege kann man machen.“, das ich selber leider bisher noch nicht lesen konnte. Folgende Satzfetzen ließen mich nicht mehr los: „Warum wehren sich die Linken nicht?“, die Medienbarriere überwinden, Aufbau einer Gegenöffentlichkeit, ironische und zugleich selbstbewusste Multiplikatorenkampagne, Wahlkampfbeitrag von Klaus Staeck. Gleichzeitig musste ich immer an Obamas Wahlkampf denken, den ich phasenweise mehrere Stunden am Tag verfolgt habe. Und dann fingen die Neuronen in meinem Kopf an zu feuern und ich sah Plakate vor mir.

Ich hatte bereits ein „going public“ erwogen, weil mich Wirtschaft und Politik in diesem Land krank machen. Allerdings wollte ich eher im Bereich Satire und vor allem noch nicht zu diesem Zeitpunkt tätig werden. Entsprechend improvisiert ist dieses Blog. Ich hoffe, ich werde die Werbung bis Mitte der Woche los und sie nervt nicht allzu sehr.

Viel Spaß!