Über dieses Weblog

Schuld an diesem Blog ist Albrecht Müller von den Nachdenkseiten. Kurz nacheinander las ich seinen Beitrag Doppelte Asymmetrie – Warum wehren sich die Linken nicht? und die Beschreibung zu seinem Buch „Willy wählen ’72. Siege kann man machen.“, das ich selber leider bisher noch nicht lesen konnte. Folgende Satzfetzen ließen mich nicht mehr los: „Warum wehren sich die Linken nicht?“, die Medienbarriere überwinden, Aufbau einer Gegenöffentlichkeit, ironische und zugleich selbstbewusste Multiplikatorenkampagne, Wahlkampfbeitrag von Klaus Staeck. Gleichzeitig musste ich immer an Obamas Wahlkampf denken, den ich phasenweise mehrere Stunden am Tag verfolgt habe. Und dann fingen die Neuronen in meinem Kopf an zu feuern und ich sah Plakate vor mir.

Dieses Weblog ist dem Handwerk von Meinungsmache und Gegenmeinungsmache gewidmet. Ich möchte gerne mit Ihnen anhand von praktischen Beispielen besprechen, wie die Medienbarriere umgangen, ausgekontert, unterlaufen oder durchbrochen werden kann, um die ausgegrenzten Informationen und Meinungen bekannt zu machen. Erfolgreiche Resultate sind ausdrücklich erwünscht.

Ich bin kein Mitglied der Linkspartei und habe die Gelegenheiten, sie bzw. die PDS zu wählen, nicht einmal zur Hälfte genutzt. Die politischen Unterschiede werden vermutlich im Zuge unserer Diskussionen hier und da deutlich werden. Für die anstehenden Wahlen wünsche ich ihr alles Gute und Ergebnisse im unteren vierstelligen Bereich.

Der PDS verdanke ich übrigens einen der schönsten Momente in meinem politischen Leben: Das Gesicht von Klaus-Rüdiger Landowsky nach den ersten Gesamtberliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus, als die soeben freigelassenen Ossis in großer Zahl den demokratischen Sozialismus wählten. Klar, er war wütend. Aber da war noch etwas anderes: Verunsicherung. Etwas war passiert, das er nicht erwartet hatte und nicht verstand. Er hatte etwas übersehen. Er hatte an seine eigene PR geglaubt.

In diesem Sinne!

Kontakt: postmaster(at)the-permanent-campaign.de

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